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lunes, 9 de febrero de 2015

Hontanas - Frómista

Heute war ein fantastischer Wandertag. Er fing wieder um halb acht an, denn um zehn war ich als einziger Gast der Herberge im Bett und nach dem Essen und Plausch mit dem Herbergsehepaar in ihrer Kneipe muede. Den Sonnenaufgang erlebte ich dann auf dem camino...toll, denn es war wolkenlos, der Halbmond schien und der Weg zwischen Feldern.
Es war zwar kalt, heute so zw minus drei und plus drei, aber beim wandern kommt man auf ideale Temperatur ohne zu schwitzen. Es ging am Kloster San Anton vorbei zum Fruehstueck nach Castrojeríz. Ein schoenes Dorf, von weitem schon in der Sonne zu betrachten. Nicht sehr belebt, aber ich fand trotzdem eine Bar und staerkte mich. Danach ging der Tag schoen weiter...ab und an ein Dorf und dazwischen weite und lange ebene Wege zum Laufen. Ich traf auch auf meine ersten Pilger (bis jetzt), ein junges deutsches Paar, die mit dem Jakobsweg eine zehnmonatige Weltreise beginnen. Aber jeder lief mit seinem Tempo und so trafen wir uns spaeter noch mal bei der Mittagspause in Itero de la Vega.
Der Rueckenwind und das gute Wetter sowie meine Nordicwalking-Stoecke trieben mich dahin und es war ein Genuss, denn man sieht immer noch so viel. Ein kurzer Halt in Boadilla del camino und schon war ich in Frómista, wo ich trotz der 35km mir noch die wirklich sehenswerte San Martín-Kirche anschaute. Danach aber ins wohlverdiente Hostal, denn hier ist die Herberge zu...nicht schlimm, ein wenig mehr Luxus schadet nicht!

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