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domingo, 8 de febrero de 2015

Burgos - Hontanas

Die erste Etappe begann um halb acht morgens. Nach einem einfachen Fruehstueck und einem kurzen Gespraech mit Luis dem Herbergsvater ging es noch bei Dunkelheit los. Aber ich war frueh im Bett gewesen und ausgeschlafen. Es ging schnell aus der Stadt raus bei generell sehr guter Beschilderung. Wolkig aber nicht zu kalt und so ging es relativ flott. Alles leicht verschneit, die Wege eisig und Rutschgefahr, aber ich suchte immer den raueren Bereich. In Tardajos um zehn setzte ich mich in eine Bar zum fruehstuecken. Das tat gut. Danach begann dann die "meseta" nachdem ich auch Rabé verliess. Der Schnee wurde tiefer, teilweise knoecheltief so dass es sich ueber den Feldern am Wegesrand besser lief, wie ich durch andere Spuren auch feststellte.
In Hornillos wollte ich Mittagspause machen in der Bar...zu! Ich schaute bei der Herberge nach, ging vorher noch in der Kirche gucken...und dort war das Dorf weil Messe war. Sie wurde kurz unterbrochen, ich wurde begruesst und meine Herkunft erwuenscht, dann ging es weiter. Danach lud mich der Herbergsvater Juanma zum Kaffee ein, weil ja die Bar zu war, aber dann bot er mir eine Knoblauchsuppe an, die er auf dem Herd hatte...genau das richtige, und Mama haette gesagt "esta sopa resucita a un muerto"! So plauderten wir eine Weile, er stempelte meinen Pass, bevor ich mich auf den letzten Abschnitt Richtung Hontanas machte: viel Land, teilweise wieder tiefer Schnee, sonnig mit Rueckenwind...und nach insgesamt 29km erreichte ich mein Ziel. Nun die verdiente Ruhe

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