Nach einem Fruehstueck im Hostal ging es viertel vor acht los, auf die laengste Etappe meines caminos: 36km!
Die erste Haelfte bis Carrion de los Condes ging die ganze Zeit an einer Landstrasse lang auf einem sehr guten Gehweg. Alle 3-4km ging man durch ein nettes aber stilles Dorf, und war so in der Zivilisation und hatte Abwechslung von den doch langen Geraden in dieser duennbesiedelten Gegend. Ein Zweitfruehstueck in Villalcazar de Sirga tat gut. In Carrion machte ich noch mal kurz Rast auf einer Bank in der Sonne. Ueberhaupt war es heute wieder fast wolkenlos, sonnig und nicht mehr so kalt.
Danach gab es dann das genaue Gegenteil von Zivilisation: lange gerade Wege 17km lang durch Felder bis zum Zielort. Da braucht man positIve Gedanken gerade jetzt, wo niemand unterwegs ist. Zur Hoch-Zeit im Sommer muss es wie eine Pilgerautobahn sein. Heute Einsamkeit pur. Na ja, ich traf auf einen Italiener und hatte so ein wenig Abwechslung bei den Halts, den jeder hat so seine eigene Geschwindigkeit. Auch kreuzten sich im Niemandsland zwei wichtige Wege: der Jakobsweg und die Cañada Real, die vom Norden gen Sueden zieht.
Ich bin stolz auf das Erlaufene heute und auf wieder neue Eindruecke, trotzdem die Fuesse am Ende ein wenIg brannten.
martes, 10 de febrero de 2015
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