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miércoles, 11 de febrero de 2015

Calzadilla de la Cueza - Bercianos del Real Camino

Jeder Tag hatte am Ende des Tages fuer mich immer eine charakteristische Beschreibung.
Als ich nach Burgos mit dem Zug fuhr, dachte ich an: "Ich bin dann mal weg" (wie Hape Kerkerling schrieb). Der erste Wandertag fuehlte sich manchmal an wie "Fargo", ein sehr guter und empfehlenswerter Film, wegen der weiten verschneiten und kalten Landschaft. Danach erinnerte ich mich an unsere erste US-Tour und mein Ausflug fruehmorgens auf "Angel's Landing"...ausserdem erschien mir Frómista beim Einlaufen wie ein kleines mittelamerikanisches Dorf mit einer breiten Kreuzung, den Bahnlinien und die Kirche...ausserdem Haeuser mit Balkonueberdachung. Gestern waren es die langen Geraden und die endlosen Felder...wie im besten Texas. Und heute? Nun, Sauerland. Zwar nicht Hochsauerland, aber aehnlich riechende Doerfer gepraegt von Landwirtschaft (neben Pilgern versteht sich)...und vor allen Dingen mein Fruehsrueckserlebnis in Moratinos. Dies war der erste Ort dafuer nach meinem Aufbruch um viertel vor acht, und als ich eintrat hatte ich das Gefuehl bei Hildegard, Gabi oder Beate in der Kueche zu stehen. Total deutsche Einrichtung. Grund ist dass der Besitzer eine Zeitlang in Muenchen gelebt und eine Deutsche Frau hatte. Ich genoss es denn ich hatte auch maechtigen Hunger.
Nun bin ich auch schon in der Provinz von León, nachdem ich Burgos und Palencia durchquert habe...wie schnell vergeht der Weg!

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