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miércoles, 31 de octubre de 2018

4. Etappe: Ponte de Lima - Tuy (38km)

Heute war die längste, auch anstrengenste, aber für mich die bisher schönste Wegstrecke des „caminho portugues".
In der Startherberge wurde uns ein Frühstück hinterlassen, weil wir früh um 7h aufbrachen. Durch die schöne Altstadt von Ponte am Fluss Lima ging es über eine mittelalterliche Brücke direkt in die Natur. Und die verließ uns nicht bis fast zum Ende. Durch Weinflächen und Wälder. Starke An- und Abstiege oder auch flache Stellen. Abwechslungsreich weil auch gespickt mit netten Ortschaften. 
Der Wein wird hier ähnlich wie in Deutschland an hochgesteckten Reben angebaut, fern vom feuchten Boden und näher zur Sonne. Deswegen liefen wir auch recht häufig unter Weinreben hindurch wie durch eine Allee. Leider alles abgeerntet. 
Mittags kehrten wir auf der Hälfte der Strecke in Rubiães ein. Dieser einzige Laden war voll, viele Leute, ieL Bauern und Handwerker, genossen das einfache Mittagsmenu. Ein voller Kontrast zur Einsamkeit des Weges. Jetzt wussten wir, wo alle waren. Wir bestellten Bratkartoffeln mit Spiegelei, für uns eine Delikatesse.
Gestärkt ging es dann fast ohne Pause bis zum ersten spanischen Ort nach der Grenze: Tuy. Über die Brücke des Flusses Miño, eine Eisenbrücke mit einem schmalen Gehweg, fast nur etwas für schwindelfreie, aber und wir waren wieder in Spanien. 119 km Weg durch Portugal liegen hinter uns. Schön und empfehlenswert. 






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