jueves, 27 de octubre de 2016
5. Etappe - Verlaengerung - Alto da Pena - O Logoso (29km)
Ein warmer Herbsttag sollte uns erwarten. Vorhersagen bis fast 27 Grad, was fuer die hiesigen Breiten eigentlich Sommer ist.
Im Morgengrauen gingen wir los und sahen einen praechtigen Sonnenaufgang.
Die Gegend ist immer duenner besiedelt und so mussten wir unsere Pausen gut planen. Aber trotz der duennen Besiedlung waren viele Felder entweder bestellt oder in einem gepflegten Zustand. Oder fuer die Milchwirtschaft eingerichtet, denn wenn es einmal Leben gab, dann haeufig Bauernhoefe mit Milchkuehen.
Heute liefen wir recht viel ueber Asphalt, aber von Autos kaum eine Spur...an einem Moment des Tages hatte man den Eindruck, eher viel mehr Trecker zu sehen als PKWs.
Nach einer Gehstunde "mussten" wir Kaffeetrinken, dann gab es erst nach vier Stunden wieder eine Gastwirtschaft. An diese gelangten wir dann doch mit großem Appetit, den wir uns redlich erwandert hatten. Und voll mit vielen Eindruecken des Weges.
Ueberhaupt hat man den Eindruck, dass er sehr gelassen ist. Die nicht mehr so zahlreichen Pilger haben alle schon ihr eigentliches Ziel Santiago geschafft und geniessen jetzt noch mit Ruhe und Zufriedenheit und einer grossen inneren Ruhe die Zugabe bis Finisterre und/oder auch noch Muxía.
Ja, das muss es wohl sein. Die Aufregung, den Pilgerort Santiago de Compostela zu erreichen, ist vorbei, das eigentliche grosse Ziel geschafft. Und wie ich gestern schon feststellte, ist der restliche Weg bis zum Ende des Kontinents lohnenswert.
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