martes, 10 de noviembre de 2015
4. Molinaseca - Villafranca Del Bierzo (31km)
Heute haben wir das gesamte Tal des "Bierzo" durchquert, von einer Gebirgskette zur nächsten. Daher war es heute relativ flach und weniger ermüdend. Vor uns baut sich nun die Gebirgskette bzw ihre Ausläufer auf, die Castilla y León von Galizien trennt: la Sierra de Ancares.
Da wir heute ausschließlich im Tal liefen, war es nebelig. Dieser verzog sich erst gegen 13h, vorher hatte es die Sonne noch nicht geschafft. Aber es war auch gut so, denn für die Jahreszeit ungewöhnlich ist es sehr sonnig und warm, so 20 Grad. Morgens aber doch sehr frisch bei 4 Grad. Vor Jahren gab es zu dieser Zeit schon Schnee.
Das Tal ist, wenn man Ponferrada (ein mittelgroßes Städtchen mit einer sehr schönen Altstadt und einer prächtigen Ritterburg des Tempelordens) verlässt, sehr dem Weinbau gewidmet. Das haben sie noch aus römischen Zeiten, denn auch die Römer waren hier und sie haben mit Sicherheit auch für diesen noch heute gültigen Wirtschaftszweig gesorgt. Das Wandern erst im Nebel und später in der Sonne durch die Weingegend war sehr schön. Hervorragende Wege, und es roch auch nach Wein und viel Natur.
Man sieht auch immer ein wenig mehr Pilger. Nicht dass es überlaufen wäre oder wir keinen Platz in den Herbergen fänden, aber doch scheint es, so man sich Santiago nähert, es immer mehr Menschen gibt, die diesem Ziel zusteuern.
Wir haben den heutigen Tag bisher genossen und es sind tolle Wege Richtung Zielort.
Die albergue hier ist sehr angenehm. Privat, weil die öffentliche zu ist, aber für 10€ haben wir praktisch ein Zimmer für uns mit eigenem Badezimmer. Luxus pur für einen Pilger.
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